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NACH(T)SPIEL

A SCHWARE PARTIE FÜR WOLFI HUBER

Erding – „Des werd a schware Partie“, meinte Wolfi Huber, als er am  Samstag die Musicworldbühne zum kleinen Nacht(t)spiel betrat. Musste er doch gleich nach den unglaublich guten und fetzigen Bluesrockern Ben Poole ran, die zuvor das Zelt zum Brodeln gebracht hatten. „Aber des kriang ma scho“, sagte der 58-Jährige zuversichtlich. Huber ist ein gebürtiger Markt Schwabener, der aber in Erding zur Schule gegangen ist, also beim Nach(t)spiel quasi ein Heimspiel hatte. Seine selbst geschriebenen Stücke haben viel Autobiographisches. Hört man Lieder wie „I mog heid ned in d’Arwad“, „Monika“, „An Fisch“, „A Hoibe im Steh“ oder „Gardasee“, kann man sich durchaus vorstellen, dass der Wolfi aus seinem Leben erzählt. Seine Fangemeinde jedenfalls ist begeistert und singt lauthals mit.  Vor allem bei „Schwarze Straps und Netzstrümpf“, ein Huber-Klassiker, der auch in diversen Wiesnzelten gespielt wird.  Nach einer viel zu kurzen Stunde gibt es sein Abschiedslied „Irgendwann“, eine Neukomposition. Im Refrain heißt es: „Irgendwann kema wieder zamm.“  Ganz bestimmt.  

W. KRZIZOK - Erdinger Anzeiger
Sinnflut Erding 2017


WOLFI HUBER BEIM ADLBERGER

KRACHERT UND "MIT SOLIDEM GRUND HAU"

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